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Klein aber fein – Waffenminiaturen aus drei Jahrhunderten

Eine Ausstellung des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt vom 21.09.2013 bis 12.01.2014

Die Münze läßt auf die "Größe" schließen.

Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts stellten hochspezialisierte Büchsenmacher ihre feinmechanische Virtuosität unter Beweis, in dem sie Radschlosspistolen mit ihrem komplizierten Zündmechanismus en miniature herstellten. Diese kostspieligen Kleinkunstwerke waren beliebte Kabinettstücke in den Kunst- und Wunderkammern des Adels.
Auch in den nachfolgenden Jahrhunderten fertigten namhafte Büchsenmacher technisch und künstlerisch hochwertige Miniaturwaffen als „Ergötzlichkeiten“ für ihre verwöhnte Kundschaft. Dass sich diese historischen Preziosen nach wie vor größter Beliebtheit erfreuen, zeigen die hohen Preise, die zahlungskräftige Sammler hierfür bezahlen.
In ungebrochener Tradition werden auch heute noch Miniaturwaffen in unterschiedlichen Qualitäten hergestellt, wobei für Spitzenerzeugnisse fünfstellige Summen verlangt werden.  

Auch Säbel und Degen wurden miniaturisiert.

Das Wehrgeschichtliche Museum zeigt in einer einzigartigen Sonderausstellung ein großes Spektrum an technisch und künstlerisch hochwertigen Miniaturwaffen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kulturkreisen.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden die legendären Waffen des „Wilden Westens“ mit einer Vielzahl verschiedener Colt-Revolver und Derringer-Modelle.

Um die jeweiligen Größenverhältnisse zu veranschaulichen, zeigen wir viele der entsprechenden Waffen in ihren Originalformaten. Abgerundet wird die außergewöhnliche Präsentation durch umfangreiches Zubehör, dekoratives Beiwerk und interessantes Bildmaterial.

 

Die Ausstellung des Wehrgeschichtlichen Museums zeigt wieder viele kunsthandwerkliche Pretiosen.