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Kriegshunde

Von viertausend Hunden an der deutschen Front mußten dreitausend ihr Leben lassen. Sie fanden Verwendung als Meldehunde, als Zubringer von Nahrung und Munition, als Wächter und Rattenfänger oder aber im Sanitätsdienst und beim Legen von Fernsprechleitungen.

Vornehmlich waren es deutsche Schäferhunde, aber auch alle anderen Rassen waren vertreten. Der "Schreck von Peronne", der in seinem Regiment berühmte Meldehund, war ein Dobermann-Pinscher. Häufig hat er das Sperrfeuer unterlaufen. Seine letzte Meldung brachte er mit abgeschossenem Bein. 60 Schwerverwundete wurden bei der rumänischen Offensive von Sanitätshunden aufgespürt. Die Statistik spricht von 3.000 Verwundeten, die durch Hunde gerettet worden sind. Zahllos sind die Überlieferungen durch Kriegsteilnehmer über Leistungen und Treue der Hunde.

Sie waren gute Kameraden.