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Neue Sonderausstellung ab 13. August 2016

Das Duell – Zweikampf um die Ehre

Fast schon seit Urzeiten trieben Begriffe wie Ehre, Mut und Männlichkeit erhitzte männliche Gemüter in ritualisierte Zweikämpfe. Ihre 'Hoch-Zeit' erlebte diese Form des Schlagabtausches im 18. und 19. Jahrhundert. Viele berühmte Persönlichkeiten - vom Dichterfürsten Alexander Puschkin bis zum Arbeiterführer Ferdinand Lassalle - starben beim Duell.

In einer ungewöhnlichen Sonderausstellung bietet das Wehrgeschichtliche Museum interessante Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Duellwesens vom 17. Jahrhundert bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Zusammen mit informativem Text- und Bildmaterial werden hier die Waffen gezeigt, die man in den ritualisierten Zweikämpfen verwendete: Kunsthandwerkliche Pretiosen mit einer spannenden Vergangenheit

Nähere Informationen auch wenn Sie auf das Plakat oder hier klicken.

Der Bote aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Nr. 47

Ab sofort lieferbar: der neue Bote aus dem WGM

Zum Inhalt:

  • Das Wehrgeschichtliche Museum Rastatt und die Vereinigung der Freunde des WGM in den Jahren 2014 – 2015
  • Geleitwort des neuen Vorsitzenden des Freundeskreises
  • Wiederauferstanden von den Toten.Wie ein Rastatter Soldat zweimal starb
  • Der Deutsche Krieg in der Tauberregion 1866. Denkmäler eines vergessenen Kriegsschauplatzes
  • Zur Geschichte des Denksteines der „Lützower“ Afrikakämpfer
  • Grüße aus dem Schützengraben. Ein Brief aus der Lorettoschlacht 1915
  • Vom Rhein bis an die Donau – der spannende Weg einer badischen Pionier-Kompanie: Die Pionier-Fähr-Kompanie Nr. 275 im Ersten Weltkrieg
  • Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Katalog und Führer durch die Dauerausstellung

Der Begleitband bietet auf 300 Seiten mit 350 farbigen Abbildungen sowie zahlreichen Karten und Skizzen einen hervorragenden Überblick über die Dauerausstellung. Gleichzeitig ermöglicht der neue Führer einen leicht geschriebenen und verständlichen Einstieg in die deutsche Militärgeschichte vom ausgehenden Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkrieges. Vordringlich schildert er die Entwicklung des deutschen Südwestens.

Im Mittelpunkt stehen die zahlreichen außergewöhnlichen Objekte, die durch die jahrzehntelange Sammeltätigkeit von Museum und Vereinigung einen einzigartigen Schatz bilden. Unter anderem zu sehen sind das Urmodell der Gulaschkanone von 1814, die Totenmaske Napoleons oder der Paraderock Kaiser Wilhelms II. Gezielte Literaturhinweise ermöglichen dem Leser die Vertiefung und bieten somit einen Überblick über den derzeitigen Stand der Forschung.

Der Katalog ist für 20,- € im Wehrgeschichtlichen Museum und im Buchhandel erhältlich.